Nahrung als Medizin

    T-Motiv1-295x300 in Nahrung als Medizin Die meisten Menschen ändern erst Gewohnheiten wenn es dafür einen triftigen Grund gibt. In Bezug auf unsere Ernährung sind das z.B. Allergien oder schwerwiegendere Krankheiten wie Diabetes. Wird aber kein direkter Zusammenhang zwischen der Nahrungszufuhr und einer Krankheit oder einem Krankheitsbild gesehen, wird auch selten etwas an der gewohnten Ernährung geändert. Aus meiner Erfahrung klammern sich Menschen an ihre Nahrungsmittel als wenn Ihnen mit einer anderen und besseren Ernährung an den Kragen gegangen wird. Da die Ernährung im wahrsten Sinne des Wortes das Innere betrifft, fühlen sich meine Kunden manchmal in ihrer gesamten Lebenseinstellung in frage gestellt, wenn ich Ihnen empfehle bestimmt Nahrungsmittel wegzulassen.

    Für sehr viele Krankheiten, auch schwerwiegende, sind häufig raffinierte Rohstoffe, bzw. umstrukturierte Nahrungsmittel, verantwortlich. Diese “neuzeitlichen” Nahrungsmittel sind weder erprobt noch mussten sie ein Zulassung-Verfahren durchlaufen. “Destrukturierte” Äpfel, hocherhitzte Milch, genmanipulierte Futtermittel, ertragoptimierter Weizen und vieles anderes wird erst seit kurzem für uns Menschen von der Nahrungsmittelindustrie produziert. Zu dem kommt bei vielen auch noch der Überfluss von Kohlenhydraten, zu viel an tierischem Eiweiß und minderwertige Fetten, hinzu.

    Wonach also schaut derjenige oder diejenige, die sich gesund ernähren möchten.

    Als groben Überblick kann ich sagen, dass ein gutes Nahrungsmittel so naturbelassen wie möglich sein sollte, eine gute Ernährung überwiegend Laktose und Glutenarm ist, mindestens Bioqualität haben sollte und es besser ist öfter vegan oder vegetarisch zu essen als nicht. Wer auch was für unsere Umwelt und für unsere Mitmenschen tun möchte, sollte auch auf “fair world” und “fair trade” Produkte zurückgreifen wann immer das möglich ist.

    Absolut schädlich und in extrem vielen Produkten des Supermarktregals enthalten, sind Nahrungsprodukte mit Isolaten, chemischen Konservierungsmitteln, Duft-, Geschmacks- und Farbstoffen. Wer niemals diese Produkte zu sich nimmt, tut schon eine ganze Menge für sich. Es wird vollkommen unterschätzt wie sehr für den menschlichen Körper unbrauchbare Produkte, schaden. Unser Stoffwechsel, unsere Gefäß- und Nervensysteme usw., kompensieren viel, aber irgendwann ist auch für diese die Grenze erreicht, der Mensch wird krank.

    Jeder Mensch versteht es, dass ein technisches Gerät, oder z.B. das Auto, kaputt geht wenn es falsch betrieben wird oder wenn z.B. normales Benzin in einen Dieselmotor gefüllt wird. Wir sind zwar keine Maschinen oder technische Geräte aber Energie müssen wir für uns auch erzeugen. Und am besten für uns ist es wenn dabei keine Abfallprodukte entstehen, die unseren Körper kurz-und meist auch langfristig belasten.

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